Allgemeine Geschäftsbedingungen


Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – virtiv


I. Allgemeines
1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle an 360° Panoramen und virtuelle Rundgänge (im folgenden virtiv) erteilten Aufträge. Sie gelten als vereinbart, wenn ihnen nicht binnen 2 Werktagen in Schriftform widersprochen wird.
2. "Panoramen" im Sinne dieser AGB sind alle von virtiv hergestellten Bilderzeugnisse deren horizontaler Blickwinkel größer ist als 120°.
3. “Virtuelle Panoramen” im Sinne dieser AGB sind Panoramen (Einzelansichten), die auf einem Computer räumlich drehbare Ansichten ermöglichen
3. "virtuelle Rundgänge" im Sinne dieser AGB sind auf einem Computer räumlich drehbare Darstellungen von Objekten, die aus einer Abfolge von Einzelansichten des Objektes hergestellt wurden.
4. "Produkte" im Sinne dieser AGB sind Panoramen, virtuelle Panoramen und virtuelle Rundgänge sowie jegliche von virtiv erstellten Fotoarbeiten und sämtliche damit in Zusammenhang stehenden Leistungen.
II. Urheberrecht
1. Die Produkte von virtiv sind urheberrechtlich geschützte Werke. Eine besondere Kennzeichnung der Produkte ist zur Erlangung des Schutzes nach dem Urheberrechtsgesetz nicht erforderlich.
III. Nutzungsrechte
1. Der Auftraggeber erwirbt das zeitlich und räumlich unbefristete Nutzungsrecht an den von virtiv erstellten Produkten.
2. Die von virtiv hergestellten Produkte sind grundsätzlich nur für den eigenen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt, eine Vervielfältigung oder eine Weitergabe über den vereinbarten Zweck hinaus an Dritte ist nicht gestattet. Bei jeglicher unberechtigter (ohne das Zustimmung von virtiv erfolgte) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Produktes oder Teilen davon ist virtiv berechtigt, Schadenersatz zu verlangen.
3. Bei der Verwertung des Produktes kann virtiv, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, verlangen, als Urheber des Produktes in branchenüblicher Form mit der Firmenbezeichnung 360° Panoramen oder einer Marke von virtiv genannt zu werden. Eine nach vorausgegangener Abmahnung fortgesetzte Verletzung des Rechts auf Namensnennung berechtigt virtiv zur Forderung von Schadenersatz.
4. virtiv behält sich das Recht vor, das Gesamtprodukt oder Teile hiervon für eigenwerbliche Zwecke zu nutzen. Ein Ausschluss der
eigenwerblichen Nutzung muss ggf. gesondert schriftlich vereinbart werden.
5. Die Bild-­‐Rohdaten zur Erzeugung des Produktes verbleiben bei virtiv. Das Urheberrecht der von virtiv erstellten Produkte verbleibt alleine bei virtiv.
6. Wird virtiv von einer dritten Instanz, die den Auftrag lediglich als Vermittler zwischen dem Endkunden und virtiv vermittelt, beauftragt in dessen Namen ein Produkt zu erstellen, so ist der Vertrag zwischen dem Vermittler, der in diesem Fall der Auftraggeber von virtiv ist und virtiv maßgebend für virtiv. Das Risiko, dass der Endkunde seinen Vertrag gegenüber dem Vermittler nicht erfüllt, liegt alleine beim Vermittler. Sollte der Vertrag zwischen diesen beiden Parteien nicht erfüllt werden, so hat dieses keinen Einfluss auf den Vertrag zwischen virtiv und seinem Auftraggeber. Der Vermittler eines Produktes erhält wie jeder Endkunde das zeitlich und räumlich unbefristete Nutzungsrecht an den von virtiv erstellten Produkten. Beabsichtigt der Vermittler, das Produkt über den vereinbarten Nutzen, nämlich das Produkt an den Endkunden weiterzuleiten, für andere Zwecke zu nutzen, zum Beispiel für Eigenwerbung, so bedarf es hierfür einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung. virtiv hat keinen Einfluss darauf, dass bei einer Vermittlung durch einen Dritten, die Eigenständigkeit von virtiv beim Endkunden bekannt werden kann. Dies kann zum Beispiel durch einen Werbeschriftzug am Fimrenfahrzeug geschehen oder wenn der Endkunde nach einer Visitenkarte oder sonstigen Kontaktdaten des Fotografen von virtiv fragt.
7. virtiv stellt das fertige Produkt auf seinem Server als Link dem Auftraggeber zur Verfügung. Ein versierter Webmaster sollte keinerlei Schweirigkeiten mit der Einbindung in die Internetseite des Auftraggebers haben. virtiv hilft gerne telefonisch weiter, wenn es um Fragen zur Einbindung geht. Ist die Einbidung aus technischen Gründen, die beim Auftraggeber oder beim Betreiber dessen Homepage bzw. Internetdienste-­‐Anbieters liegen, nicht möglich, so hat virtiv auf diese Tatsache keinen Einfluss. Der Vertrag ist mit Lieferung des Link bereits erfüllt. Im Kundeninteresse werden wir Ihnen natürlch, wenn möglich, helfende Informationen zukommen lassen.
IV. Vergütung, Eigentumsvorbehalt
1. Für die Herstellung des vereinbarten Produktes wird ein Honorar vereinbart; Nebenkosten (Reisekosten, Spesen, Materialkosten u.ä.) sind soweit
vereinbart vom Auftraggeber seperat zu entgelten.
2. Fällige Rechnungen sind nach Rechnungseingang ohne Abzug zu zahlen. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er fällige Rechnungen nicht spätestens 14 Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. virtiv bleibt vorbehalten, den Verzug durch Erteilung einer nach Fälligkeit zugehenden Mahnung zu einem früheren Zeitpunkt herbeizuführen.
3. Bis zur vollständigen Bezahlung des vereinbarten Honorars bleiben die gelieferten Produkte und Nutzungsrechte Eigentum von virtiv. virtiv behält sich vor, die erstellten Produkte erst nach der vollständigen Bezahlung der Rechnungssumme
Auftraggeber auszuhändigen. Zur Prüfung der in Auftrag gegebenen Produkte erhält der Auftraggeber vorab einen Link, d.h. eine Zugangsberechtigung zu den entsprechenden Internetseiten von virtiv, auf denen die Produkte in Augenschein genommen werden können. Nach der in Augenscheinnahme erteilt der Auftraggeber, sollten keine Veränderungen mehr erfolgen müssen , die Freigabe. Änderungen können in dem Maße ohne zusätzliche Kosten gefordert werden, in dem sie dem Auftrag entsprechen. Zusätzlich Wünsche werden gesondert in Rechnung gestellt. Eine spätere Reklamation nach erteilter Freigababe durch den Kunden ist nicht zulässig. Spätere Änderungswünsche können von virtiv verweigert werden, sind aber in der Regel möglich werden dann aber gesondert in Rechung gestellt.
4. Hat der Auftraggeber virtiv keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der Gestaltung des Produktes gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der optischen sowie der technischen Gestaltung ausgeschlossen.
5. Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Produktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. virtiv ist berechtigt, ggf. bereits begonnene und nachgewiesene Arbeiten nach Stundensatz in Höhe von 55,-­‐ €/Stunde zzgl. der geltenden ges. MwSt. in Rechnung zu stellen.
6. Anzahlung: virtiv ist berechtigt, vom Auftraggeber noch vor Beginn der Produktion eine angemessene Anzahlung zu verlangen, die sich auf max. 30 % des Auftragswertes beläuft.
V. Haftung
1. Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haftet virtiv nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. virtiv haftet ferner für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die virtiv durch schuldhafte Pflichtverletzungen herbeigeführt hat. Für Schäden an Aufnahmeobjekten und -­‐örtlichkeiten oder den von virtiv vor Übergabe des Produktes erstellten Daten haftet virtiv nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
2. virtiv sichert die Daten des übergebenen Produktes nach Übergabe an den Auftraggeber sorgfältig in einfacher Form. Der Auftraggeber ist seinerseits im eigenen Interesse gehalten, die übergebenen Produkte gegen Datenverlust zu sichern. Tritt ein Datenverlust beim Auftraggeber dennoch ein, wird virtiv sich bemühen, Ersatz aus der eigenen Datensicherung zu leisten, eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht. Der Ersatz ist kostenpflichtig. virtiv ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, gesicherte Daten nach einem Jahr seit Beendigung des Auftrags endgültig zu löschen.
VI. Weitere Pflichten
1. Werden Vorlagen durch den Auftraggeber gestellt, um sie in ein Produkt einzubinden, versichert der Auftraggeber, dass er an allen übergebenen Vorlagen das Vervielfältigungs-­‐und Verbreitungsrecht sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Der Auftraggeber stellt virtiv von Ersatzansprüchen Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, frei.
2. Verlangt der Auftraggeber, durch ihn gestellte Vorlagen mit Hilfe der elektronischen Bildbearbeitung zu verfremden, so versichert er, hierzu vom
Urheber der Vorlagen berechtigt zu sein. Er stellt virtiv von allen Ansprüchen Dritter frei, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen.
3. Der Auftraggeber verpflichtet sich, die Aufnahmeörtlichkeiten und -­‐objekte im vereinbarten Zustand und zum vereinbarten Zeitpunkt bereitzustellen. Sind diese nicht oder nur teilweise für die Aufnahme vorbereitet, behält sich virtiv die Entscheidung darüber vor, ob die Aufnahmen dennoch durchgeführt werden oder ein Ersatztermin vereinbart wird. Im Falle eines Ersatztermins werden die vereinbarten Anfahrtskosten in Rechnung gestellt. Zusätzlich hat virtiv das Recht den entstandenen Zeitaufwand (inklusive Reisezeit) mit 55,-­‐ € zzgl MwSt pro Stunde in Rechnung zu stellen. Ist auch zum Ersatztermin die Örtlichkeit/das Objekt nicht angemessen vorbereitet, behält sich virtiv das Recht vor, die Aufnahmen dennoch durchzuführen oder vom Vertrag zurückzutreten und die nachweislich entstandenen Kosten zzgl. einer Aufwandspauschale in Höhe von 30% des Auftragswertes geltend zu machen.
VII. Datenschutz
1. Im Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können von virtiv gespeichert werden. virtiv verpflichtet sich, alle im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Eine Weitergabe von geschäftsbezogenen Daten oder Informationen, die virtiv im Rahmen ihrer Tätigkeit für den Auftraggeber erhalten haben sollte, findet nicht statt.
VIII. Schlussbestimmungen
1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland als vereinbart und zwar auch bei Lieferungen ins Ausland.
2. Änderungen und/oder Ergänzungen des Vertrags oder zu dieser AGB bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Bei Vertragsabschluss gelten ausdrücklich die AGB von virtiv und nicht die AGB des Auftraggebers.
3. Die etwaige Nichtigkeit bzw. Unwirksamkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berührt nicht die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen. Die Parteien verpflichten sich, die ungültige Bestimmung durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung zu ersetzen, die der angestrebten Regelung wirtschaftlich und juristisch am nächsten kommt.
4. Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig ist, Halle/Salle.